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Oberhaus muss nun über Tabakverbot entscheiden

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Oberhaus muss nun über Tabakverbot entscheiden

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In englischen Pubs darf bald wahrscheinlich nicht mehr geraucht werden. Eine große Mehrheit des Unterhauses stimmte für das Verbot. Es soll ab Mitte nächsten Jahres in Kraft treten. Für Gesundheitsministerin Patricia Hewitt ein großer Erfolg:“Wir haben nicht nur eine Grundsatzerklärung abgegeben, wir sind noch zwei Schritte weiter gegangen: Wir haben Zigaretten mit großer Mehrheit aus Kneipen und aus Privatclubs verbannt. Dieses Gesetz wird tausende Menschenleben retten.“Das Rauchverbot wird für Pubs, Büros und alle öffentlichen Innenräume gelten. Ähnliche Gesetze gibt es bereits in Finnland, Italien, Norwegen, Spanien, Schweden und in mehreren Bundesstaaten der USA. Vielen englischen Pubbesuchern geht das Verbot trotzdem zu weit:“Die Menschen sollen selbst entscheiden. Es ist ihre Gesundheit, also ihre Sache.” “Es sollte einen Raum für Nichtraucher und einen für Raucher geben. Dann hat jeder die Wahl.“Wer schließlich aufatmen kann – Raucher oder Nichtraucher – darüber muss nun das Oberhaus entscheiden. Dass es das Gesetz billigt, gilt allerdings als wahrscheinlich.