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Seehofer ruft Tierseuchen-Krisenstab zusammen

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Seehofer ruft Tierseuchen-Krisenstab zusammen

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Auch in Deutschland gibt es einen ersten Verdacht auf Vogelgrippe. Auf der Ostsee-Insel Rügen wurden vier tote Schwäne gefunden, Schnelltests ergaben bei zweien von ihnen eine mögliche Infektionen mit dem H5N1-Virus. Mit einem endgültigen Ergebnis wird am Donnerstag gerechnet. Bundesagrarminister Horst Seehofer berief für heute einen Tierseuchen-Krisenstab zusammen. Mit einem endgültigen Ergebnis, ob es sich um den für Menschen gefährlichen Erreger H5 N1 handelt, wird am Donnerstag gerechnet. Wenn sich alle Verdachtsfälle in der EU bestätigen, wären neben Deutschland auch Österreich, Griechenland, Italien und Slowenien von H5N1 betroffen. Die österreichischen Behörden hatten wenige Stunden zuvor bekannt gegeben, dass das Virus sehr wahrscheinlich in verendeten Tieren in der Steiermark festgestellt wurde. In Griechenland hatte das EU-Labor bei vier Wildvögeln bereits die gefährliche Vogelgrippevariante bestätigt. Europa ist nach Angaben der Welternährungsorganisation in Rom derzeit stark von der Vogelgrippe bedroht. Das größte Risiko gehe von Zugvögeln aus, die aus befallenen Regionen Afrikas zurückkehren.