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Erneut Proteste gegen Mohammed-Karikaturen

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Erneut Proteste gegen Mohammed-Karikaturen

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Die Proteste gegen die Karikaturen de Propheten Mohammed reißen nicht ab. In der Türkei demonstrierten Zehntausende Menschen gegen die nach ihrer Auffassung Verunglimpfung des Propheten. Die Proteste in Istanbul verliefen friedlich, zu Zwischenfällen kam es nicht. Zu der Kundgebung hatte die islamische Partei Saadet aufgerufen, die nicht im türkischen Parlament vertreten ist. Vor einer Woche hatten in Diyarbakir mehr als 50.000 Menschen gegen die Karikaturen protestiert. In der indonesischen Hauptstadt Jakarta bewarfen aufgebrachte Gläubige die amerikanische Botschaft mit Steinen und Eiern und versuchten, das Gelände zu stürmen. Sie beschuldigten die USA, den Islam durch das Thema “Terrorismus” zerstören zu wollen. In Pakistan wurden zahlreiche Islamisten im Vorfeld von Protesten festgenommen, zu denen die islamistische Partei “Jamaat-e-Islami“aufgerufen hatte. Trotz eines Demonstrationsverbots gingen in der Hauptstadt Jakarta zahlreiche Menschen auf die Straße. Bei anti-westlichen Ausschreitungen waren in den vergangenen Tagen mindestens fünf Menschen getötet worden. In Nigeria starben 16 Menschen bei gewalttätigen Protesten. Elf Kirchen wurden niedergebrannt. Medienberichten zufolge wurden rund 140 Menschen festgenommen.