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Mehr als 1000 Todesopfer nach Erdrutsch auf Philippinen


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Mehr als 1000 Todesopfer nach Erdrutsch auf Philippinen

Der verheerende Erdrutsch auf den Philippinen hat vermutlich mehr als 1000 Menschen in den Tod gerissen. Die Überlebenden begannen inzwischen, ihre Angehörigen zu bestatten. Zwei Tage nach dem Unglück gaben die Katastrophenschutzbehörden die Zahl der Vermissten mit 1370 an. Darunter seien 250 Grundschüler und Lehrer, die in einer Schule eingeschlossen worden seien, hieß es in Manila. Nach Einschätzung eines Mitarbeiters des Roten Kreuzes ist die Chance, noch auf Überlebende zu stoßen, äußerst gering. Trotz der schwindenden Hoffnung werden die Rettungsarbeiten fortgesetzt. Unterdessen erreichte internationale Hilfe den Unglücksort Guinsaugon in der Provinz Süd-Leyte. Ein Vorausteam amerikanischer Soldaten ist derzeit in der Region. Auch die Vereinten Nationen, China und Australien sagtenHilfe zu. Das Dorf Guinsaugon zählt gut 3000 Einwohner. Nach Angaben der Behörden entkamen mindestens 635 von ihnen der Katastrophe. Die Lawine aus Schlamm, Geröll und Kokospalmen war am Freitag nach wochenlangem Regen und einem leichten Erdbeben von einem Berg auf den Ort im Osten der Philippinen niedergegangen. Hunderte Häuser und Hütten wurden dabeiverschüttet.

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