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Zehntausende bei Umbettung von Ordensschwester Lucia in Fatima

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Zehntausende bei Umbettung von Ordensschwester Lucia in Fatima

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Zehntausende Gläubige sind an diesem Sonntag im portugiesischen Wallfahrtsort Fatima zusammengekommen, um an der Beisetzung der Ordensschwester Lucia dos Santos teilzunehmen. Sie war vor gut einem Jahr in einem Kloster in Coimbra im Alter von 97 Jahren gestorben. Zunächst war sie dort bestattet worden, jetzt soll sie ihre letzte Ruhestätte in Fatima finden. Lucia und die Hirtenkinder Francisca und Jacinto Marto wollen im Jahr 1917 nach eigenen Angaben mehrmals Erscheinungen der Jungfrau Maria beobachtet haben. Papst Johannes Paul II. hatte das früh verstorbene Geschwisterpaar selig gesprochen. Auch Lucia kam mehrmals mit dem Papst zusammen. Fatima zählt heute zu den wichtigsten Wallfahrtsorten der Welt. Hier wurden auch die beiden anderen Hirtenkinder beigesetzt. Lucia will als einziges der drei Kinder die Stimme der Heiligen Jungfrau vernommen haben. Sie lebte seit 1921 im Kloster und fertigte ausführliche Aufzeichnungen von der Marienerscheinung an. Das dritte Geheimnis von Fatima wurde im Jahr 2000 veröffentlicht. Manche Gläubige beziehen es auf das Papst-Attentat im Jahr 1981, das am Jahrestag der ersten Marienerscheinung stattfand.