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Impfen gegen Vogelgrippe- ein Vorteil mit vielen Nachteilen

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Impfen gegen Vogelgrippe- ein Vorteil mit vielen Nachteilen

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In Zoos wird schon geimpft. Das ist am einfachsten, denn diese Tiere bleiben lange in ihrem Zoo, sind nicht zum Verkauf bestimmt.Hier reicht auch der bereits verfügbare Impfstoff gegen eine schwächere Variante der Vogelgrippe. Damit sind aber noch nicht alles Probleme gelöst, wie der zuständige Veterinär in diesem niederländischen Zoo erklärt:” Ohne Blutanalysen weiss man nicht, ob ein Tier schon ausreichend geschützt ist. Erst nach der zweiten Impfung kann man erkennen, wieviel Antikörper ein Tier entwickelt hat.”

Noch besteht keine Gewißheit, bei welcher Dosis Tiere wieweit geschützt werden.Einen komplett Schutz gibt es nicht. Dank Impfungen erkranken die Tiere nicht – sie können aber sehr wohl Viren in sich tragen und weitergeben. An diesem Institut in der italienischen Region Venezien sucht man nach dem Nachweis, wieviel Viren noch ausgeschieden werden, um beurteilen zu können, ob die Tiere noch Träger des Virus sind.Wenn massenhaft geimpft wird wie hier in Vietnam, hat man anschließend noch ein weiteres Problem, wie der französische Forscher erklärt:” Die Tiere sind dann nicht klinisch krank. Es lässt sich aber nicht ausschließen, dass im Falle eine Infektion sich das Virus in ihrem Körper vervielfacht.” Beim heutigen Stand der Wissenschaft kann man geimpfte Tiere nicht von jenen unterscheiden, die ungeimpft vom Virus befallen sind.Beide entwickeln die gleichen Antikörper.Man müsste dem Impfstoff einen Marker hinzufügen.Soweit ist die Wissenschaft noch nicht.Aber genau das wäre die Sicherheit, die zum Beispiel Frankreich als Europas größter Geflügelexporteur dringend braucht.