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Impfungen im Kampf gegen die Vogelgrippe

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Impfungen im Kampf gegen die Vogelgrippe

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Die Vogelgrippe hat sich inzwischen auf mehr als 30 Staaten ausgeweitet. Allein in der Europäischen Union sind sieben Länder betroffen – wie in Deutschland, wo inzwischen über 100 infizierte Wildvögel entdeckt wurden.

Mit der Ausbreitung des gefährlichen H5N1-Virus intensiviert sich in der EU die Debatte um Gegenmaßnahmen. In Brüssel beraten heute wieder EU-Gesundheitsexperten über die Impfung von Geflügel. Der Sprecher der EU-Kommission, Philip Tod, sagte, heute zeichne sich eine Lösung ab. “Heute könnten wir die französischen und niederländischen Forderungen nach Impfungen bewilligen. Das Ständige Komitee wird sich wieder treffen und entsprechende Pläne und Bedingungen einbringen.” Nach Ansicht des Präsidenten des französischen Bauernverbandes, Jean-Michel Lemetayer, bringt die Impfung große Fortschritte: “Ich hoffe, dass Frankreich die Genehmigung für Impfungen schnell bekommt. Das könnte natürlich auch unsere Exporte begrenzen. Aber so schützen wir uns vor einer Epidemie.” Gleichzeitig will die französische Regierung neue Hilfsmassnahmen für die Hersteller von Geflügelprodukten ankündigen. Durch die Vogelgrippe war der Konsum von Geflügel in der letzten Woche bis zu 30 Prozent zurückgegangen. Frankreich ist mit den Niederlanden der größte Geflügelproduzent in der EU.