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Eingestürzte Markthalle: Suche nach Verschütteten geht weiter

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Eingestürzte Markthalle: Suche nach Verschütteten geht weiter

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In den Trümmern der eingestürzten Moskauer Markthalle sind bislang über 50 Tote gefunden worden. Die Rettungskräfte konnten mehr als 30 Verletzte aus den Trümmern bergen. Dutzende Menschen werden noch vermisst. Am Nachmittag brach ein Feuer aus und erschwerte die Rettungsarbeiten.

Die Kuppel der Halle war am Morgen vermutlich wegen einer großen Schneelast eingebrochen.Die Staatsanwaltschaft schließt auch Konstruktionsmängel nicht aus. Die Markthalle war in den 1970er Jahren von demselben Architekten entworfen worden, der auch das vor zwei Jahren eingestürzte Schwimmbad “Transvaal” geplant hatte. In dem Aquapark waren im Februar 2004 insgesamt 28 Menschen ums Leben gekommen. Zum Zeitpunkt des Einsturzes hatte die Markthalle noch nicht geöffnet. Allerdings befanden sich bereits viele Händler in dem Gebäude, um ihre stände aufzubauen. Große Schneelasten haben in diesem Winter auch Hallendächer in Deutschland undPolen zum Einsturz gebracht. Dabei kamen insgesamt 71 Menschen ums Leben.