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EU-Minister beraten über weitere Maßnahmen gegen Tierseuche

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EU-Minister beraten über weitere Maßnahmen gegen Tierseuche

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In Europa wächst die Angst vor der Vogelgrippe. Nachdem in Frankreich ein weiterer Fall entdeckt wurde, soll morgen mit der Impfung des Geflügels begonnen werden. Dazu forderte die Regierung in Paris Impfstoffe aus einem niederländischen Speziallabor an.

Bei dem neu infizierten Tier handelt es sich um eine Pute im ostfranzösischen Departement Ain. In Deutschland hatte sich der Vogelgrippeverdacht in einem Geflügelbetrieb auf Rügen nicht bestätigt. Ein Labor stellte fest, dass die Ente nicht mit dem für den Menschen gefährlichen Erreger infiziert war. Mit dem neuen Fall in der Slowakei hat sich H5N1 in der EU mittlerweile in acht Ländern ausgebreitet – außerhalb der Union sind auch Bulgarien, Rumänien Russland, der Türkei und die Ukraine betroffen. Angesichts der steigenden Zahlen wollen sich die EU-Gesundheitsminister morgen in Wien treffen, um über mögliche Auswirkungen der Vogelgrippe zu beraten. Im Mittelpunkt steht auch die Aufklärung der Bevölkerung: Seit November wurde in Frankreich 30% weniger Geflügel verkauft – Italien verzeichnete in den vergangen Wochen sogar einen Rückgang von 70%.