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Angst vor Ausbreitung der Vogelgrippe

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Angst vor Ausbreitung der Vogelgrippe

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Nach den Vorfällen in Frankreich könnte sich die Vogelgrippe zum ersten innerhalb Europas unter Zuchtgeflügel ausbreiten. Dort besteht im Departement Ain nördlich von Lyon erstmals der Verdacht in einem Zuchtbetrieb. In einem Zuchtbetrieb ist der H5N1-Virus nachgewiesen worden. Dieser liegt innerhalb der Drei-Kilometer-Schutzzone um die Gemeinde Joyeux, wo am Samstag die erste von inzwischen zwei auf H5N1 positiv getesteten Wildenten gefunden worden war. Unterdessen machen französische Geflügelzüchter von der bei der EU errungenen Erlaubnis für Impfungen weit weniger Gebrauch als ihnen erlaubt ist. Grund sei die Entscheidung der Züchter, ihre Tiere doch lieber einzusperren, weil sonst Beschränkungen beim Export drohten, hieß es. Die Gesundheitsminister der 25 EU-Staaten kommen heute in Wien zusammen, um über die möglichen Auswirkungen der Vogelgrippe auf die Gesundheit in Europa zu beraten. In Deutschland breitet sich die Krankheit an der Ostseeküste weiter in Richtung Westen aus. Etwa hundert Kilometer von Rügen entfernt wurde das tödliche H5N1-Virus ebenfalls bei einer toten Wildente gefunden. Auch hier wurde um den Fundort eine Schutzzone errichtet.