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DP World gesprächsbereit im Streit um US-Häfen

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DP World gesprächsbereit im Streit um US-Häfen

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Im Streit um die geplante Übernahme des Betriebs von sechs Häfen in den USA zeigt sich der arabische Hafenbetreiber Dubai Ports World gesprächsbereit. Die Häfen werden gegenwärtig von dem britischen Betreiber P-and-O gemanaged. DP World will dieses Unternehmen für rund sieben Milliarden Euro erwerben.
Politiker vor allem auf Seiten der oppositionellen Demokraten machten Sicherheitsbedenken gegen die Übernahme geltend, die das Weisse Haus gebilligt hatte.
Präsident George W. Bush betonte, dass die Häfen ohnehin schon von einer ausländischen Firma betrieben worden seien. Der Eigener des künftigen Betreibers, die Vereinigten Arabischen Emirate , seien ein enger Verbündeter. Es brauche sich also niemand um die Sicherheit zu sorgen. Diesen Deal würde es nicht geben, wenn die Sicherheit der Vereinigten Staaten von Amerika betroffen wäre, sagte Bush.
Doch Politiker der Demokraten riefen warfen Bush Nachlässigkeit vor, so die New-Yorker Senatorin Hillary Rodham-Clinton: Wenn der 11.September ein Versagen der Vorstellungskraft gewesen sei, und Hurricane Katrina ein Mangel an Intiative, dann fehle in diesem Fall die Urteilskraft. Angesichts des 11. Septembers dürfe man mit Hafensicherheit nicht so salopp umgehen.
Unterdessen kündigte DP World an, die Übernahme des Betriebs in den sechs US-Häfen hinauszuzögern, um dem Weißen Haus Zeit zu geben, auf die Kritik zu antworten. Außerdem solle der US-Hafenbetrieb vom Restunternehmen abgeschottet werden.