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Kaum noch Hoffnung auf weitere Überlebende nach Halleneinsturz in Moskau

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Kaum noch Hoffnung auf weitere Überlebende nach Halleneinsturz in Moskau

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Einen Tag nach dem Unglück im Osten Moskaus mit mindestens 56 Toten haben die Behörden damit begonnen, das Stahldach zu zerlegen und abzutragen. Die Beseitigung der Trümmer des auf 2000 Quadratmetern eingestürzten Daches werde noch vier bis fünf Tage dauern. Nach starkem Schneefall und einem Anstieg der Temperaturen auf null Grad war am frühen Donnerstagmorgen das Dach des 1977 gebauten Gebäudes eingestürzt. Nach Schätzungen der Marktleitung hielten sich zum Zeitpunkt des Unfalls zwischen 100 und 150 Menschen in der Halle auf. Insgesamt 32 Personen wurden mit Knochenbrüchen und anderen Verletzungen aus den Trümmern geborgen. Einsatzkräfte begannen am Donnerstagabend damit, das eingestürzte Stahlbeton-Dach in Stücke zu zertrennen und abzutransportieren. Tagsüber hatte Zivilschutzminister Sergej Schoigu noch mitgeteilt, einige Menschen hätten sich per Mobiltelefon aus dem Keller des zerstörten Gebäudes gemeldet.