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Einfuhrstopp für französisches Geflügel

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Einfuhrstopp für französisches Geflügel

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Wegen der wachsenden Vogelgrippegefahr hat Frankreich weitere vorbeugende Maßnahmen ergriffen: Ab heute werden etwa 700 000 Gänse und Enten im Departement Landes vorsorglich geimpft. Nach dem ersten Fall von Vogelgrippe in einem Zuchtbetrieb verhängten rund 20 Länder einen Einfuhrstopp für Geflügel aus Frankreich – darunter Hongkong, Japan und Thailand.

Insgesamt breitete sich die Vogelgrippe in Europa weiter aus: Mittlerweile gibt es erste Vogelgrippefälle in der Schweiz. Über Notfallpläne gegen die Tierseuche debattieren bis Dienstag Veterinärexperten aus 50 Staaten in Paris. Vertreten sind auf der Konferenz der Weltorganisation für Tiergesundheit alle europäischen Länder sowie Aserbaidschan, Iran, Syrien und Kuwait. Der Leiter Bernard Vallat appellierte vor allem an die reichen Länder, ärmere Nationen im Kampf gegen die Vogelgrippe zu unterstützen: “Es liegt auf der Hand, dass schon ein Land auf unserem Planeten eine große Gefahr für den Rest der Welt darstellt.” Nachdem die Tierseuche die Schweiz erreicht hat, wurden Sperrzonen in den betroffenen Regionen errichtet. In Deutschland wurde die Vogelgrippe mittlerweile in vier Bundesländern festgestellt, dort erhöhte sich die Zahl der verendeten Tiere mittlerweile auf über 120.