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Genfer Autosaloneröffnet

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Genfer Autosaloneröffnet

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In Genf hat das neue Autojahr begonnen: Der wichtige Genfer Autosalon öffnete die Türen für Fachbesucher und Medien; das allgemeine Publikum wird ab Donnerstag eingelassen. Ein dominierendes Thema war in der bunten Vielfalt zunächst nicht zu erkennen.

Volvos C30 soll schon im Herbst in der Premium-Kompaktklasse antreten. Dodge zeigt erstmals sein Konzeptauto Hornet.
Im Mittelpunkt des Interesses der Branche stehen mögliche Allianzen, um bei veränderten Rahmenbedingungen profitabel zu bleiben. Ford erwägt ein Bündnis mit PSA, Fiat ebenso, und auch mit Suzuki und Tata. Und bei DaimlerChrysler heißt es, für die Problemmarke smart würden mehrere Kooperationsofferten geprüft. Seit Monaten wird spekuliert, ob der Konzern an smart festhalten will, doch derzeit deutet nichts auf eine schnelle Trennung hin.

Im Wettbewerb der Premiumanbieter war DaimlerChrysler im vergangenen Jahr erstmals dem bayrischen Rivalen BMW unterlegen. Der Münchener Konzern verkaufte mehr als 1,1 Millionen Fahrzeuge seiner Stammarke BMW – und will mit ihr die Marktführerschaft auf Dauer verteidigen, so BMW-Chef Helmut Panke in Genf. Der deutsche Branchen-Verband VdA meldete unterdessen ein geschätzes Wachstum von sechs bis sieben Prozent am deutschen Automarkt in den ersten beiden Monaten des Jahres.