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Saudi-Arabien betreibt radikalen Anti-Terror-Kampf

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Saudi-Arabien betreibt radikalen Anti-Terror-Kampf

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Unter den fünf am Montag in Saudi-Arabien getöteten mutmaßlichen Terroristen war offenbar auch der Chef der Al-Qaida-Zelle des Landes, Fahd al-Dschuweir.Bei der Stürmung eines Verstecks im Osten der Hauptstadt Riad war es zu einem Schußwechsel gekommen. Nur einer der sechs Männer im Versteck überlebte.

Nach Angaben des saudischen Innenministeriums standen vier der fünf Getöteten auf der Liste der 36 meistgesuchten Al-Qaida-Verdächtigen. Die Liste war vor rund acht Monaten aufgestellt worden. 15 Männer auf dieser Liste habe man in Saudi-Arabien lokalisiert. Sie seien nahezu alle entweder festgenommen oder tot, so das Ministerium. Zwei der nun Getöteten seien am vergangenen Freitag an einem Anschlag auf die saudische Erdölraffinerie in Abkaik beteiligt gewesen. Die Anlage gilt als die größte der Welt. Sie liefert zehn Prozent der weltweiten Ölproduktion. Mit einer Autobombe hatten zwei Männer versucht, die Produktionsanlagen zu beschädigen. Sie waren an Sicherheitskräften gescheitert. Beide Attentäter und zwei Sicherheitsleute waren ums Leben gekommen. Saudi-Arabien ist der größte Erdöl-Exporteur der Welt.