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US-Ölindustrie leidet nochunter Hurrikanfolgen

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US-Ölindustrie leidet nochunter Hurrikanfolgen

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Fünf Monate nachdem die Wirbelstürme Katrina und Rita die Küste am Golf von Mexiko verwüstete, leidet die amerikanische Ölindustrie noch immer unter den Folgen. Die Fördermenge hat ihr altes Niveau noch nicht wieder erreicht. 1,4 Millionen Barrel pro Tag förderten die Bohrinseln im Golf von Mexiko, bevor die Wirbelstürme kamen und 46 Bohrinseln zerstörten; 20 weitere wurden schwer beschädigt und mehr als einhundert Pipelines in Mitleidenschaft gezogen. Gegenwärtig liege die Fördermenge noch immer 24 Prozent unter der Vorjahreszeitraums, sagt Rayola Dougher, Geschäftsführerin des American Petroleum Institute, der Fehlbetrag entspreche 6,6 Prozent der gesamten Rohölföderung der USA.

Die Probleme der Ölbranche dämpften 2005 das Wirtschaftswachstum in den USA. Das laufende Jahr begann für die Wirtschaft gut, vor allem die Baubranche verzeichnet ein starkes Wachstum. Die US-Verbraucher blicken jedoch wieder etwas pessimistischer in die Zukunft. Im Februar fiel der Index des Verbrauchervertrauens gegenüber dem Vormonat um sechs Punkte auf einen Stand von knapp 102. Nach Hurricane Katrina war er auf 85 gefallen.