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Bus hbeginnt Südasienreise überraschend in Afghanistan

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Bus hbeginnt Südasienreise überraschend in Afghanistan

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George W. Bush ist zu seinem ersten Besuch in Indien eingetroffen – begleitet von Ehefrau Laura und US-Außenministerin Condoleezza Rice. Im Zentrum des dreitägigen Aufenthalts stehen strategische, wirtschaftliche und nukleare Fragen.

Unterdessen protestierten mehrere Zehntausend muslimische Inder in Neu Dehli gegen die Ankunft des US-Präsidenten. Sie kritisierten unter anderem die amerkianische Außenpolitik im Irak. Zuvor war Bush überraschend in Afghanistan eingetroffen. Der Besuch war aus Sicherheitsgründen geheim gehalten worden, denn Anschläge und Übergriffe haben in der jüngsten Vergangenheit wieder zugenommen. Bush zeigte sich im Gespräch mit Präsident Hamid Karsai überzeugt, dass El Kaida Chef Osama Bin Laden noch gefasst werde. Die USA stellen in Afghanistan mit rund 19 000 Soldaten das mit Abstand größte ausländische Truppenkontingent. Auf dem Militärstützpunkt Bagram lobte Bush die Fortschritte in der Demokratie:“Das ist keine leichte Sache. Es ist schwer zu verstehen, dass Menschen frei sein und ihre Meinung sagen sollten, wenn man in den Fängen von Unterdrückern gelebt hat. Unsere Botschaft lautet, dass die USA nicht einfach einen Schnitt machen und dann davon laufen.” Als nächste Station seiner Südasienreise wird Bush am Samstag in Pakistan erwartet.