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Nationaler Krisenstab einigt sich auf Schutzmaßnahmen

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Nationaler Krisenstab einigt sich auf Schutzmaßnahmen

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Nach dem ersten Vogelgrippefall bei einem Haustier gelten in Deutschland verschärfte Schutzmaßnahmen: Der Nationale Krisenstab einigte sich auf einen Leinenzwang für Hunde und ein Auslaufverbot für Katzen in den sogenannten Sperrzonen – im Umkreis von drei Kilometern um den Fundort infizierter Tiere.Noch immer ist unklar, ob die an Vogelgrippe verendete Katze auf Rügen mit der besonders aggressiven H5N1-Variante infiziert war.

Dass die Vogelgrippe erstmals in Europa ein Säugetier befallen hat, beschäftigte auch EU-Veterinärexperten bei ihrem Treffen in Brüssel. Sie berieten über weitere Maßnahmen, um die Tierseuche besser zu bekämpfen. Mittlerweile gibt es in neun EU-Staaten Fälle von infizierten Wildvögeln. Nach Ansicht mehrerer wissenschaftlicher Institute gibt es durch den Fund der verendeten Katze aber keine veränderte Gefahrenlage in Deutschland. Unterdessen wurden in Niger, dem zweiten afrikanischen Land mit Vogelgrippefällen, weitere Schutzmaßnahmen ergriffen: In den betroffenen Zonen soll Geflügel systematisch getötet werden.