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Rom verlangt Einschreiten von EU-Kommission gegen Suez-GdF-Fusion

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Rom verlangt Einschreiten von EU-Kommission gegen Suez-GdF-Fusion

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Die italienische Regierung hat die EU-Kommission erneut aufgefordert, gegen die geplante Fusion der beiden französischen Energieunternehmen Suez und Gaz dd France tätig zu werden.

Sollte Brüssel nicht handeln, könne die Kommission gleich geschlossen werden, sagte Finanzminster Giulio Tremonti nach einem Treffen mit Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy. Tremonti kündigte an, der italienische Energiekonzern Enel werde bis Donnerstag ein von Rom unterstütztes Memorandum über Suez vorlegen.

Suez und GdF wollen fusionieren, um eine Übernahme von Suez durch Enel zu verhindern. Die Franzosen zeigten sich indes weiter entschlossen, ihre Fusion voranzutreiben. Suez-Vorstandschef Gerard Mestrallet gab sich kampfbereit. Sollte Enel angreifen, werde man sich verteidigen. Das gemeinsame Projekt sei hervorragend und werde realisiert.

Nichts sei besser für die Aktionäre. Angesichts der jüngsten Bewegungen auf dem Energiemarkt richtete EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso eine Warnung an die Regierungen. Diese dürften nicht in nationalistische Rhetorik zurückfallen.