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EU empfiehlt Sicherheitsmaßnahmen für Vogelgrippe-Infektionsgebiete

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EU empfiehlt Sicherheitsmaßnahmen für Vogelgrippe-Infektionsgebiete

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Die Europäische Union hat nach dem Vogelgrippefall bei einer Katze in Deutschland neue Sicherheitsmaßnahmen für Infektionsgebiete empfohlen. Hunde sollen an der Leine oder zumindest unter ständiger Kontrolle gehalten werden, und die kaum zu kontrollierenden Katzen sollen das Haus überhaupt nicht verlassen können. Diese Empfehlungen vereinbarte der Ständige Ausschuss für Lebensmittelsicherheit in Brüssel. Der Ausschuss empfahl weiter, dass kranke oder tote Katzen und Hunde in Infektionsgebieten tierärztlich untersucht werden sollten. Tote Tiere sollten nicht angefasst werden – aus Sicherheitsgründen, obwohl Menschen bisher nur über Haus-Geflügel mit der Vogelgrippe infiziert worden seien.

Nach dem Fund der H5N1-infizierten toten Katze auf der Ostsee-Insel Rügen hatte Deutschland bereits verschärfte Schutzmaßnahmen getroffen. Heute will Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer die Öffentlichkeit über weitere Maßnahmen informieren; Presseberichten zufolge soll das Betreten von Geflügelställen für Betriebsfremde generell verboten werden. Im Hinblick auf die Schweiz erklärten die EU-Experten, dort werde ebenso rigoros vorgegangen wie in der EU, und daher gebe es nach den dortigen Vogelgrippe-Fällen keinen Grund für zusätzliche Beschränkungen.