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Schneechaos in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich

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Schneechaos in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich

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Andauernde Schneefälle haben in Mitteleuropa für Chaos gesorgt. Flüge hatten Verspätung oder wurden ganz gestrichen. Viele Flughäfen, wie beispielsweise die von Bern und München wurden zeitweise geschlossen. Auf den Straßen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich ereigneten sich hunderte Unfälle, mit vielen Verletzten und einigen Toten. Allein in Deutschland starben am Wochenende 10 Menschen auf glatten Straßen. Ein Weiterkommen war mancherorts schlicht unmöglich. In den französischen Alpen gilt die höchste Lawinen-Gefahrenstufe. 2500 Ski-Urlauber konnten ihr endgültiges Ziel nicht erreichen und übernachteten in Turn- und Festhallen in Bourg Saint-Maurice. Es tue ihm sehr Leid, was ihnen passiere, begrüßte der Bürgermeister die gestrandeten Touristen. Aber immerhin hätten sie ja das Glück, dass es genügend Schnee gebe. Weniger locker ging es auf Autobahnen in Nordfrankreich zu. In Frankreich endeten an diesem Sonntag die Ski-Ferien. Viele Fahrer mussten die letzte Urlaubsnacht im Fahrzeug verbringen, darunter Familien mit kleinen Kindern. Ein solcher Wintereinbruch Anfang März mit 50 Zentimetern Neuschnee in München ist untypisch. Und so bestätigten Metereologen: Der Süden Deutschlands erlebt den härtesten Winter seit 20 Jahren.

Und noch gibt es keine Entwarnung: Vielerorts wird es weiter schneien.