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Initiative kämpft gegen illegale Prostitution zur WM

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Initiative kämpft gegen illegale Prostitution zur WM

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Drei Monate vor der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland soll eine Aufklärungskampagne auf wachsende Zwangsprostitution aufmerksam machen. Wie bei anderen Großveranstaltungen auch rechnet der Deutsche Frauenrat mit größerer Nachfrage nach sexuellen Dienstleistungen. Deshalb sei zu befürchten, dass damit auch Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung zunehmen.

Nach unbestätigten Berichten wird zur Fußball-WM mit annähernd 40 000 eingeschleusten Frauen hauptsächlich aus Osteuropa gerechnet, so die Vorsitzende des Deutschen Frauenrats Brunhilde Raiser. Neben T-Shirts sollen auch Broschüren und Trillerpfeifen die Kampagne bekannt machen. Gleichzeitig richte sich die Initiative nicht gegen legale Prostitution. Nach Schätzungen der OSZE werden rund 200 000 Frauen und Mädchen im Jahr illegal nach Westeuropa geschleust, ausgebeutet und verkauft.