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Arabische Hafengesellschaft kapituliert vor massiver US-Opposition

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Arabische Hafengesellschaft kapituliert vor massiver US-Opposition

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Der Hafenbetreiber Dubai Ports World wird auf die Übernahme mehrerer US-Häfen verzichten. Das staatliche Unternehmen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten entschärft damit einen innenpolitischen Konflikt in den USA. Aus Furcht vor möglichen Sicherheitsrisiken hatten sich zahlreiche Kongressabgeordnete dafür eingesetzt, DP World den Betrieb der US-Häfen zu untersagen.

Angesichts der ablehnenden Haltung in der amerikanischen Öffentlichkeit waren auch viele Republikaner offenbar bereit, ein angedrohtes Veto von Präsident Bush gegen das Verbot zu überstimmen. Bush hatte den Hafen-Verkauf verteidigt und betont, daß Dubai ein zuverlässiger Partner im Kampf gegen den Terrorismus sei. Dubai Ports World kommt in den Besitz der Häfen in New York, Baltimore, Miami, New Jersey, New Orleans und Philadelphia, wenn es den bisherigen Eigentümer, die britische Firma P&O übernimmt. DP World will jetzt die US-Häfen an ein amerikanisches Unternehmen übertragen. Wie das genau vor sich gehen soll ist unklar.