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Landesweite Streiks haben Griechenland lahmgelegt.

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Landesweite Streiks haben Griechenland lahmgelegt.

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Zehntausende demonstrierten gegen Ministerpräsident Kostas Karamanlis und seine konservative Regierung. Nach Gewerkschaftsangaben folgten 2,5 Millionen Menschen dem Streikaufruf, den Arbeitgeberverbänden zufolge waren es nur 400.000. Mit den Arbeitsniederlegungen protestieren die Menschen gegen die Einkommenspolitik, gegen Reformen auf dem Arbeitsmarkt und gegen den Abbau von Arbeitsplätzen. Die Streiks haben vor allem den Verkehr zum Erliegen gebracht. Die U-Bahnen von Athen und die Eisenbahnen wurden bestreikt. Fast alle Inlands-Flüge fielen aus. Ministerien, Schulen und Universitäten, Postämter und staatliche Banken blieben geschlossen. Auch Journalisten schlossen sich an: Am Vormittag fielen in Radio und Fernsehen die Nachrichten aus. Zu den Streiks hatten die beiden grössten Gewerkschaftsverbände aufgerufen.