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Ausschreitungen nach Trinkgelage in Barcelona

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Ausschreitungen nach Trinkgelage in Barcelona

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In Spanien haben mehrere Zehntausend Jugendliche an Trinkgelagen unter freiem Himmel teilgenommen. Allein in Granada im Süden des Landes kamen mehr als 20.000 Menschen zusammen. In rund 20 Städten hatte es meist per SMS verschickte Aufrufe gegeben. Auslöser war eine Massenparty in Sevilla vor einem Monat. Studenten hatten damals über SMS-Botschaften etwa 5000 Menschen zusammengetrommelt und mit reichlich Alkohol das Ende der Prüfungszeit gefeiert. Andere Städte wollten diese Zahl daraufhin überbieten. Die Behörden hatten daraufhin gedroht, die Trinkgelage in Zukunft zu unterbinden. Denn viele Städte klagen über Lärm und Dreck, die durch die so genannten Macrobotellones entstehen. In Barcelona kam es am Rande einer der Freiluftpartys zu schweren Ausschreitungen. Rund 200 Jugendliche aus der autonomen Szene hätten Polizisten mit Flaschen und Steinen angegriffen sowie Müllcontainer in Brand gesteckt. 15 Menschen wurden leicht verletzt und etwa 50 Randalierer festgenommen worden.