Eilmeldung

Eilmeldung

Der Verlierer der Präsidentenwahl gestern in Weißrussland, ALexander

Sie lesen gerade:

Der Verlierer der Präsidentenwahl gestern in Weißrussland, ALexander

Schriftgrösse Aa Aa

Milinkewitsch, will nicht aufgeben. Heute zweifelte er die Rechtmäßigkeit der Wahl an, bei der Amtsinhaber Alexander Lukaschenko nach offiziellen Angaben mehr als achtzig Prozent der Stimmen bekommen hatte.

Wir erkennen die Ergebnisse nicht an, sagte Milinkewitsch. Es war keine Wahl, sondern ein verfassungswidriger Staatsstreich. Lukaschenko hatte gar kein Recht, zur Wahl anzutreten. Das Referendum darüber war rechtswidrig. Damit bezog sich Milinkewitsch auf die Volksabstimmung, die Lukaschenko entgegen vorherigen Regeln doch noch eine dritte Amtszeit ermöglicht hatte. Noch gestern abend versammelten sich in Minsk mehrere tausend Oppositionsanhänger, um gegen die Wahl zu protestieren. Auf Milinkewitsch waren offiziell gerade einmal sechs Prozent der Stimmen enrfallen. Milinkewitsch forderte, auch der Westen dürfe Lukaschenko nicht mehr anerkennen. Europäische Beobachter hatten bei der Wahl schwere Mängel festgestellt.