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Ford-Tochter Volvo startet 2006 Autoproduktion in China

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Ford-Tochter Volvo startet 2006 Autoproduktion in China

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Die schwedische Ford-Tochter Volvo will noch in diesem Jahr die Autoproduktion in China aufnehmen.

Von dem neuen Volvo S40 sollen in der südwestlichen Stadt Chongqing jährlich rund 10.000 Stück gefertigt werden.

Die Fertigung vor Ort sei ausschlaggebend, um wettbewerbsfähig zu bleiben, erklärte Volvo.

China ist der drittgrößte Automarkt der Welt und damit international der Schlüssel zum Erfolg.

Dort verkaufte Volvo im vergangenen Jahr knapp 5000 Fahrzeuge.

Den Schweden steht damit noch ein langer Marsch bevor, um zur Konkurrenz aufzuschließen.

Diese wird von Volkswagen und General Motors angeführt, die gemeinsam mehr als ein Viertel des Marktes kontrollieren.

Die Asiaten Hyundai und Honda folgen auf den Plätzen drei und vier.

Der VW-Konzern setzte im vergangenen Jahr rund 480.000 Autos ab und ist damit Marktführer.

Allerdings ging dem deutschen Autobauer die einstige Dominanz in der Volksrepublik verloren.

Bis 2004 noch trug jedes vierte im Reich der Mitte verkaufte Fahrzeug das VW-Logo.

Inzwischen holten die anderen auf, vor allem die Chinesen selbst.

Aus den zahlreichen Gemeinschaftsunternehmen mit ausländischen Partnern haben sie gelernt.

Chinesische Billigproduktionen brachten es 2005 auf einen Marktanteil von mehr als zehn Prozent – Tendenz steigend.