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Westliche Beobachter haben die gestrige Präsidentenwahl in Weißrussland

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Westliche Beobachter haben die gestrige Präsidentenwahl in Weißrussland

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kritisiert. Sie waren im Auftrag der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa OSZE unterwegs, der Deutsche Geert-Hinrich Ahrens war ihr Chef. Für ihn ist nach den Erfahrungen der letzten Wochen klar:

Der Amtsinhaber hat zugelassen, dass die Staatsmacht so eingesetzt wurde, dass freie und faire Wahlen in Weißrussland nicht möglich waren. Der alte und neue Präsident Alexander Lukaschenko bekam nach offizieller Zählung mehr als achtzig Prozent der Stimmen, sein Hauptgegner Alexander Milinkewitsch nur sechs. Die ehemaligen Sowjetrepubliken mit Russland an der Spitze, die ebenfalls mit Wahlbeobachtern vertreten waren, lobten dagegen die Wahl als offen und transparent.