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Lukaschenko weist Kritik an den Präsidentenwahlen zurück

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Lukaschenko weist Kritik an den Präsidentenwahlen zurück

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Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat mit Unverständnis auf Kritik aus dem Westen über den Verlauf der Wahlen vom Sonntag reagiert. Das Ausland habe einen bislang einmaligen Druck auf sein Land ausgeübt, sagte Lukaschenko in Minsk. Die Europäische Union und die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa hatten massive Verstöße gegen das Wahlrecht kritisiert. Russlands Präsident Wladimir Putin unterdessen gratulierte Lukaschenko zu seiner Wiederwahl.

Die österreichische Außenministerin und derzeitige Ratspräsidentin der EU, Ursula Plassnik, sagte in Brüssel, man erwäge Sanktionen gegen jene, die für den Verlauf der Wahlen verantwortlich seien. Die EU erkennt die Regierung Lukaschenkos aber an. Nicht so die USA. Die Regierung in Washington akzeptiert das Ergebnis der Präsidentenwahl nicht. Dies sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Scott McClellan. Als eine der mögliche Strafmaßnahmen nannte er Reisebeschränkungen gegen verantwortliche Politiker Weißrusslands.