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Nach den Grossdemonstrationen gegen den umstrittenen Erstanstellungsvertrag in

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Nach den Grossdemonstrationen gegen den umstrittenen Erstanstellungsvertrag in

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Frankreich steht jetzt die Polizei in Paris in der Kritik. Ein 39-jaehriger Mann liegt seit der Kundgebung dort am Wochenende im Koma. Die Gewerkschaft, der der Mann angehoert, wirft der Polizei Vertuschung und unterlassene Hilfeleistung vor. Zeugen schildern, Polizisten haetten den Mann geschlagen und getreten und trotz Aufforderung keinen Arzt gerufen.

Die Rettungskraefte, so beschreibt diese Frau, haben den Mann am Boden wiederbelebt und dann in einen Lastwagen gehoben. Als wir ihn gesehen haben, war er in dem LKW und sprach mit jemandem. Er war blutueberstroemt, aber er sprach mit jemandem, hatte sein Bewusstsein also wiedererlangt. Allerdings war der Mann auch betrunken, deshalb warnt Frederic Lagache von der Polizeigewerkschaft Alliance: Man weiss nicht, ob er das Opfer von Randalierern ist. Man weiss auch nicht, ob das eines gewalttaetigen Polizisten. Man weiss nichts. Man weiss auch nicht, ob er sein eigenes Opfer geworden ist. Ich erinnere daran, dass er stark betrunken war. Laut Krankenhaus schwebt der Mann in Lebensgefahr. Wenn er ueberlebt, dann wohl mit dauerhaften Schaeden.