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Spanischer Ministerpräsident nach angekündigter ETA-Waffenruhe vorsichtig optimistisch

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Spanischer Ministerpräsident nach angekündigter ETA-Waffenruhe vorsichtig optimistisch

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Als eine gute Nachricht haben die meisten spanischen Politiker die Waffenruhe bewertet. Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero hatte schon im Mai die Möglichkeit einer solchen Waffenruhe erwähnt, die ETA schlug dann aber doch wieder zu, zwei Polizisten starben damals, vor drei Jahren. Um so größer ist jetzt wohl auch bei Zapatero die erneute Hoffnung. Vor dem Parlament sagte er: “Die Haltung der Regierung ist die der Mäßigung und der Vorsicht, wie ich schon bei anderen Anlässen gesagt habe. Heute wiederhole ich vor den Abgeordneten: Der Friedensprozess ist nach so vielen Jahren des Terrors und des Schreckens lang und schwierig, schwierig und lang.” “Deshalb sind wir davon überzeugt, dass an diesem Prozess alle teilnehmen müssen. Die Regierung möchte dabei auf alle politischen Kräfte zählen können. Dabei wollen wir immer vor allem an die Opfer denken, sowie an diejenigen, die dafür gearbeitet haben und arbeiten, unsere Sicherheit zu schützen”. Der Beifall für Zapatero kam von allen Seiten: Nach einer langen Zeit der Angst könnte Spanien jetzt endlich eine Zeit der Hoffnung erleben.