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Omega-3 Studie stellt jahrzehntelange Ergebnisse in Frage

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Omega-3 Studie stellt jahrzehntelange Ergebnisse in Frage

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Omega-3 Fettsäuren sind möglicherweise doch nicht so gesund wie angenommen. Zu dem Schluß kommt eine vergleichende Studie des British Medical Journal. Es gebe keine Beweise dafür, dass der Verzehr öliger Fische den Gesundheitszustand der Patienten verbessere.

Trotzdem rät June Davis von der British Heart Foundation: “Die Richtlinien bleiben die gleichen. Man sollte auch weiter öligen Fisch wie Lachs ein oder zwei Mal die Woche essen als Teil einer gesunden, ausgewogenen Diät. Wichtig ist: Wieviel öligen Fisch du auch immer essen magst – das ist nur ein kleiner Teil, um das Risiko von Herzerkrankungen zu senken.” Eine weitere Studie kommt sogar zu den Schluss, dass der Verzehr öliger Fische bei chronischen Herzpatienten das Risiko eines Infarktes erhöhen. Bewiesen ist dies alles jedoch nicht. Gesundheitsexperten empfehlen deswegen auch weiter den Verzehr von öligen Fisch. Gesundheitsexperten raten: Eine ausgewogene Ernährung, keine Zigaretten und regelmäßiger Sport seien immer noch der beste Schutz vor einem Herzinfarkt.