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Chinese Schuld am Tod von 21 Landsleuten in Grossbritannien

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Chinese Schuld am Tod von 21 Landsleuten in Grossbritannien

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Ein 29-jähriger Chinese ist Schuld am Tod von 21 Landsleuten, die im Februar 2004 in der Morecambe Bay im Nordwesten Englands ertrunken sind. Das hat ein britisches Gericht entschieden. Bei den Toten handelt es sich um Herzmuschelsucher, die sich illegal in Grossbritannien aufhielten. Der 29-Jährige war Chef der Gruppe. Lin Liang Ren hatte seine Arbeiter gezwungen, noch kurz vor Eintritt des Hochwassers in die Bucht von Morecambe hinauszugehen. Danach hatte er sich nicht mehr um die Menschen gekümmert. Die Muschelsucher wurden von der Flut erfasst und ertranken jämmerlich, da keiner von ihnen schwimmen konnte.

Vermutlich sind noch zwei weitere Arbeiter ums Leben gekommen. Ihre Leichen wurden nicht gefunden. Lin Liang Ren gilt als einer der Köpfe einer Schleuserbande, die illegale Einwanderer nach Grossbritannien einschmuggelte, um sie als Muschelsammler arbeiten zu lassen. Er wurde deshalb auch der Beihilfe zum Verstoss gegen das Einwanderungsrecht für schuldig befunden.