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Landtagswahlen in Deutschland: Ministerpräsidenten verteidigen ihre Positionen

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Landtagswahlen in Deutschland: Ministerpräsidenten verteidigen ihre Positionen

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Bei den Landtagswahlen im deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt zeichnet sich ein Sieg der CDU ab: Laut ersten Hochrechnungen kommen die Christdemokraten unter Ministerpräsident Wolfgang Böhmer auf 37,4 Prozent. Zweitstärkste Kraft ist die Linkspartei mit 24,4 Prozent. Der derzeitige Koalitionspartner der CDU, die FDP, liegt bei nur 6,9 Prozent.

In zwei weiteren Bundesländern wurde ebenfalls gewählt, nämlich in Rheinland-Pfalz und in Baden-Württemberg – und in beiden Ländern konnten die jeweiligen Ministerpräsidenten ihre Position verteidigen. Der baden-württembergische CDU-Ministerpräsident Günther Öttinger erzielte laut Hochrechnung 44,8 Prozent. Die FDP liegt bei 10,6 Prozent – damit wäre eine schwarz-gelbe Regierung erneut denkbar. Öttinger hat allerdings auch noch Chancen auf eine absolute Mehrheit. Die SPD mit ihrer Kandidatin Ute Vogt dürfte bei nur 25 Prozent liegen – allerdings waren Vogt schon vor der Wahl kaum Chancen auf einen nennenswerten Erfolg eingeräumt worden. Besonders überraschend: das hochgerechnete Ergebnis in Rheinland-Pfalz. Dort dürfte SPD-Ministerpräsident Kurt Beck 46,2 Prozent errungen haben – er hätte damit beste Chancen auf eine absolute Mehrheit. Das wäre gleichzeitig das Ende der Koalition mit der FDP, die bei nur 8,1 Prozent liegt. Die CDU fuhr mit 32 Prozent ihr bislang schlechtestes Ergebnis in Rheinland-Pfalz ein.