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Vor der Wahl in Isreal: Polizei in höchster Alarmbereitschaft


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Vor der Wahl in Isreal: Polizei in höchster Alarmbereitschaft

Zwei Tage vor der Parlamentswahl in Israel kämpfen die Parteien verstärkt um noch unentschlossene Wähler. Der amtierende Regierunschef Ehud Olmert appellierte in der letzten Kabinettssitzung an die israelischen Bürger, am Dienstag ihre Stimme abzugeben. Politische Beobachter rechnen diesmal mit einer besonders geringen Wahlbeteiligung.

Der Kadima-Partei, geführt von Olmert, wird eine breite Mehrheit vorausgesagt. Der konservative Likud-Block von Benjamin Netanjahu setzt im Wahlkampf auf Wirtschaftsthemen und Sicherheit. Ein Bündnis zwischen Kadima und Likud gilt als eher unwahrscheinlich: Die Partei von Netanjahu lehnt einen weiteren Abzug aus den Palästinensergebieten ab. Wahrscheinlicher ist eine Koalition zwischen Kadima und der Arbeitspartei, geführt von Amir Peretz. Diese wird laut Umfragen zweitstärkste Fraktion. Beeinflussen könnte das Wahlergebnis jedoch ein palästinensischer Anschlag kurz vor oder während der Wahl. Nach Geheimdienstinformationen sollen 16Terroranschläge in Vorbereitung sein. Die israelische Polizei ist deswegen in höchster Alarmbereitschaft. 22000 Sicherheitskräfte sollen den Urnengang am Dienstag überwachen.
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