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Neue Gewaltwelle im Irak

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Neue Gewaltwelle im Irak

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Die Welle der Gewalt im Irak reißt nicht ab. Nach Angaben des US-Militärs kamen bei einem Angriff irakischer Spezialeinheiten im Nordosten von Bagdad 16 Aufständische der Mehdi-Armee des radikalen Schiiten-Predigers Muktada al-Sadr ums Leben.

Anderen Berichten zufolge sollen US-Soldaten bei einer Attacke auf eine schiitische Moschee 20 Menschen getötet haben. Unklar ist, ob es sich dabei um denselben Vorfall handelt. Unklar ist auch, ob es sich bei den Getöteten um unbewaffnete Pilger oder Widerstandskämpfer gehandelt hat. Das US-Militär erklärte, es habe keine Moschee angegriffen oder beschädigt. Ein enger Berater von Premierminister Ibrahim al-Jaafari griff dagegen entsprechende Meldungen auf und verurteilte den Angriff der Amerikaner als eine “Politik der Aggression”. Er forderte eine vollständige Untersuchung der Vorgänge, die er als Verbrechen bezeichnete. Ein Vertreter al-Sadrs mahnte nach dem Vorfall zur Ruhe. Es solle zunächst die Reaktion der Regierung abgewartet werden, hieß es.