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Neue Ausstellungen im Rembrandt-Jahr erinnern an 400. Geburtstag des Malers

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Neue Ausstellungen im Rembrandt-Jahr erinnern an 400. Geburtstag des Malers

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Die Kunstwelt, genauso wie sein Heimatland Holland, feiert in diesem Jahr den vierhundertsten Geburtstag des Malers Rembrandt. Einen der Höhepunkte bietet ab jetzt das Rembrandthaus von Amsterdam. Viele seiner Meisterwerke sind an den Ort zurückgekehrt, wo sie gemalt wurden. Nachbildungen der Zimmer sorgen für den passenden Rahmen.

Reich geworden ist Rembrandt mit seinen Bildern übrigens nicht; warum, erklärt Kurator Ernst van de Wetering: “Er war ein fanatischer Sammler; er hatte eine große Sammlung, sehr teuer, die war eigentlich viel teurer als sein Haus. Und darin steckte er alles rein. Als er dann bankrott ging, musste er dieses Haus verlassen, hat aber dann gleich wieder angefangen zu sammeln – so besessen war er von dieser Leidenschaft.” Das Amsterdamer Reichsmuseum hat sich für seine Ausstellung etwas Besonderes ausgesucht: gefälschte Rembrandts. “Die Fälschungen waren oft leicht zu entdecken”, sagt Kurator Arie Wallert, “das Blau in diesem Kopftuch ist preußisches Blau, das wurde erst 1708 erfunden – da war Rembrandt schon lange tot.” Eine Reise nach Amsterdam könnte sich für Kunstfreunde bei diesem Angebot lohnen. Wem es aber an Zeit oder Geld fehlt, kann hoffen: Die Ausstellung aus dem Rembrandthaus ist ab August auch in Berlin zu sehen.