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Neue Langzeitbesatzung in Internationaler Raumstation eingetroffen

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Neue Langzeitbesatzung in Internationaler Raumstation eingetroffen

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Ein russisches Sojus-Raumschiff mit drei Astronauten an Bord hat erfolgreich an der Internationalen Raumstation ISS angedockt. An Bord der war die neue Langzeitbesatzung für die ISS: Nach dem zweitägigen Anflug lief beim Ankoppeln alles glatt. Das Manöver sei wie geplant automatisch abgelaufen, sagte ein Sprecher der russischen Flugüberwachung in Koroljow bei Moskau. Der russische Kommandant Pawel Winogradow und der US-Bordingenieur Jeffrey Williams werden als 13.

Langzeitbesatzung ein halbes Jahr auf der Raumstation arbeiten. Ebenfalls an Bord: der erste Brasilianer im All, Marcos Pontes. Der Chef der Brasilianischen Raumfahrtbehörde Sergio Gaudensi gratulierte ihm telefonisch. In einer Woche soll Pontes mit der abgelösten Langzeitbesatzung zur Erde zurückkehren. Im Juli soll der deutsche Astronaut Thomas Reiter nach langen Verzögerungen an Bord einer US-Raumfähre zur Langzeitbesatzung dazustoßen.

Die soll bis Oktober insgesamt 40 Experimente durchführen. Nicht alle dienen der Wissenschaft. Der Russe Winogradow soll einen Golfball ins Weltall schlagen – als Werbegag einer kanadischen Firma für Golfschläger. Nach Berechnungen von Wissenschaftlern wird der Golfball vier Jahre lang um die Erde kreisen, bevor er in der Atmosphäre verglüht.