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Hochwasserlage in Sachsen stabil, in Tschechien bedrohlich

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Hochwasserlage in Sachsen stabil, in Tschechien bedrohlich

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Das Hochwasser wird in Tschechien immer bedrohlicher: In der nordböhmischen Stadt Usti nad Labem (deutsch: Aussig) stieg der Pegel der Elbe auf 9,5 Meter; normal sind zwei Meter. Experten hatten mit einem geringeren Anstieg gerechnet, doch musste gestern Wasser aus den fast vollen Talsperren in die Elbe abgelassen werden. In der mährischen Stadt Olomouc (Olmütz) überflutete die March nach einem Dammbruch rund ein Fünftel der Altstadt. Und in der Hauptstadt Prag schlossen die Behörden nicht aus, dass wegen des Ansteigens der Moldau die höchste Stufe des Hochwasser-Alarms ausgerufen werden müsse. Sie galt heute bereits an 58 Orten Tschechiens. Derweil hat sich im deutschen Bundesland Sachsen die Hochwasserlage etwas stabilisiert. Die Pegel der Elbe stiegen vielerorts nur sehr langsam oder zeigten sogar Stillstand. Für etliche Gebieten gilt jedoch weiter Katastrophenalarm. Betroffen waren unter anderem Orte des Landkreises Sächsische Schweiz, Teile Dresdens, die Stadt Meißen und eine Siedlung in Riesa. In Dresden wurde am Morgen ein Pegelstand von 7,25 Meter gemessen.Experten rechnen mit einem Anstieg um weitere vierzig Zentimeter bis Dienstag.