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Vor Bahrain: Rettungsmaßnahmen abgeschlossen

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Vor Bahrain: Rettungsmaßnahmen abgeschlossen

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Nach dem Bootsunglück vor der Küste von Bahrein mehren sich Hinweise auf grobe Fahrlässigkeit. Ermittlungen zufolge hatte das Boot gar keine Fahrerlaubnis, sondern nur die Zulassung als schwimmendens Restaurant. Zuvor hatten Behörden den Kapitän festgenommen, weil er keinen Führerschein für Segelschiffe besitzt.

Außerdem war das Boot zum Zeitpunkt des Unglücks mit 126 Menschen an Bord überlastet – offiziell sind nur 100 Personen erlaubt. Die traditionelle Dau war Donnerstag Abend wenige Kilometer vor der Küste von Bahrein gesunken. Das Schiff mit zwei Stockwerken begann nach einer scharfen Wende gefährlich zu schwanken. Einige Passagiere fielen ins Wasser. Insgesamt kamen 57 Menschen ums Leben, darunter auch eine Deutsche. Eine Britin blieb tagelang vermisst, bis sich herausstellte, dass sie bereits gerettet worden war und sich nicht bei der Polizei gemeldet hatte.