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EU-Verhandlungen mit Serbien gehen weiter

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EU-Verhandlungen mit Serbien gehen weiter

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Die EU-Kommission hat ihre Verhandlungen mit Serbien wieder aufgenommen. An diesem Mittwoch kamen Vertreter beider Seiten in Brüssel zusammen, um über das “Assoziierungsabkommen” zu beraten. Eigentlich wollte die EU die Gespräche aussetzen, wenn Belgrad nicht die mutmaßlichen Kriegsverbrecher Ratko Mladic und Radovan Karadzic ausliefert. Doch ein Gespräch mit UN-Chefanklägerin Carla del Ponte stimmte den EU-Erweiterungskommissar um. Del Ponte erläuterte Oli Rehn Ende der vergangenen Woche, dass Serbien-Montenegro “Fortschritte” bei der Zusammenarbeit mit dem Kriegsverbrechertribunal mache. Ratko Mladic und Radovan Karadzic gelten als die meistgesuchten Kriegsverbrechern weltweit.
Ihnen werden unter anderem Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Beide befinden sich seit Jahren auf der Flucht. In den vergangenen Wochen und Monaten gab es immer wieder Gerüchte über eine baldige Festnahme Mladics. Das UN-Kriegsverbrechertribunal vermutet, dass er sich in Serbien versteckt hält.