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BAE-Systems verhandelt mit EADS über Verkauf von Airbus-Anteilen

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BAE-Systems verhandelt mit EADS über Verkauf von Airbus-Anteilen

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Der britische Rüstungskonzern BAE Systems verhandelt mit dem europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS über einen Verkauf seiner Anteile am Flugzeughersteller Airbus. Dies bestätigte ein BAE-Sprecher in London. Anfang dieser Woche hatte der Konzern noch einem Bericht über einen möglichen Verkauf widersprochen. BAE Systems hält 20 Prozent an Airbus. Die restlichen 80 Prozent liegen bereits bei EADS.

Der britische Konzern hat eine Option für einen Verkauf ein EADS. Der Wert des BAE-Anteils wird auf mehr als vier Milliarden Euro geschätzt.Eine EADS-Sprecherin in Paris wollte zu der Nachricht keine Stellung nehmen. Dem europäischen Konzern steht selbst eine Veränderung der Eignerstruktur bevor: DaimlerChrysler und Lagardere (Frankreichs grösstes Verlagshaus) wollen jeweils 7,5 Prozent ihrer Anteile am Markt verkaufen. Damit würde der Anteil des Streubesitzes an EADS-Aktien auf 49,5 Prozent steigen.

EADS bestätigte unterdessen, dass der Konzern wie geplant ab 2008 mit dem neuen Grossraumflugzeug A 380 erste Gewinne einfahren will. Dies berichtet das französische Wirtschaftsblatt Les Echos unter Berufung auf EADS-Co-Chef Noel Forgeard. Dieser habe bei einem Analystentreffen auch bestätigt, dass der erste A 380 Ende des Jahres an Air Singapore ausgeliefert werden soll. Emirates Airlines werde außerdem wie geplant im kommenden Frühling beliefert. Damit widersprach Forgeard Presseberichten über eine dreimonatige Verzögerung.