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US-Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter gut

Der US-Arbeitsmarkt hat sich im vergangenen Monat weiter gut entwickelt. Nach Angaben des Arbeitsministeriums stieg die Zahl der neuen Stellen im März um 211.000. Diese Zahl liegt etwas über dem Duchschnitt der ersten drei Monate dieses Jahres.
Die Arbeitslosenquote fiel – zur Ueberraschung der Analysten – auf 4,7 Prozent, den tiefsten Stand seit viereinhalb Jahren, der auch schon für Januar ermittelt worden war.
Nicht alle Branchen verzeichneten eine Zunahme der Stellen: Im produzierenden Gewerbe nahm die Zahl der Arbeitsplätze um 5000 ab, nach einem Rückgang um 10.000 im Vormonat.
Die Lohnentwicklung blieb hinter den Erwartungen zurück. Der durchschnittliche Stundenlohn stieg um 0,2 Prozent; Analysten hatten mit 0,3 Prozent gerechnet.
Die insgesamt positive Entwicklung am Arbeitsmarkt ist zwar eine gute Nachricht für das Weisse Haus. Doch der zunehmend unter Druck stehende US-Präsident George W Bush könnte demnächst seinen Finanzminsters ersetzen müssen. Quellen im Weissen Haus und im Finanzministerium erklärten, John Snow wolle noch einige Wochen im Amt bleiben, werde aber innerhalb der nächsten drei Monate abtreten. Snow war ein Verfechter eines starken Dollars, doch es gelang ihm nicht, die amerikanische Währung zu stabilisieren.

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