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Arbeitsmarktreform in Frankreich: Showdown im Elysee

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Arbeitsmarktreform in Frankreich: Showdown im Elysee

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Nach anhaltenden Demonstrationen gegen die Arbeitsmarktrefom soll heute mit einer Neufassung der umstrittenen Gesetze die seit elf Wochen andauernde politische Krise in Frankreich beendet werden. Wie aus dem Elysee-Palast verlautet will Staatspräsident Jacques Chirac gemeinsam mit Premierminister Dominique de Villepin am Montagmorgen einen Kompromissvorschlag billigen, der über das Wochenende von von den beiden Fraktionsvorsitzenden der Regierungspartei UMP im Abgeordnetenhaus und im Senat ausgearbeitet worden ist.

Wie die Zeitung “Le Monde” berichtete, ist Villepin strikt gegen jede Wortwahl, die den umstrittenen Ersteinstellungsvertrag in irgendeiner Form für tot erklärt. Sein innerparteilicher Rivale, Innenminister Nicolas Sarcozy, will die Änderungen am Kündigungsschutz aus dem Gesetz herausnehmen. De Villepin, will mit der Lockerung des Kündigungsschutzes die Chancen der unterprivilegierten Jugendlichen aus den Vorstädten auf dem Arbeitsmarkt verbessern. Aus dem Umfeld der Regierung verlautete, “zwei oder drei” Lösungsvorschläge lägen auf dem Tisch.