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Linksnationalist Humala gewinnt Präsidentschaftswahl in Peru - Zweiter Wahlgang am 7. Mai erforderlich

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Linksnationalist Humala gewinnt Präsidentschaftswahl in Peru - Zweiter Wahlgang am 7. Mai erforderlich

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Bei der Präsidentschaftswahl in Peru liegt der Linksnationalist Ollanta Humala nach ersten Hochrechnungen in Führung. Humala kann mit 30 % der Stimmen rechnen. Er ist ein Verbündeter des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez. Da er die absolute Mehrheit verfeht, muss er sich am 7. Mai einer Stichwahl stellen.

Dann dürfte er auf die Christdemokratin Lourdes Flores treffen. Auf sie entfielen knapp 25 % der abgegebenen Stimmen. Sie setzt sich für einen marktwirtschaftlich – neoliberalen Kurs ein. Ihr Vorsprung vor dem Drittplatzierten ist allerdings nur gering und liegt innerhalb des Fehlerspielraums der Hochrechnungen. Auf den dritten Platz kommt der sozialdemokratische frühere Präsident Alan Garcia. Seine Partei wird aber vermutlich die stärkste Fraktion im Parlament stellen, auch wenn sie die absolute Mehrheit deutlich verfehlt. Humalas Union für Peru und die Unidad Nacional von Lourdes Flores liefern sich ein Kopf-an- Kopf-Rennen um Platz zwei im Kongress, gefolgt von der Allianz für die Zukunft von Ex-President Alberto Fujimori