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Enron-Konzernchef beteuert Unschuld

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Enron-Konzernchef beteuert Unschuld

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Im Prozess um betrügerische Machenschaften beim US-Energiehändler Enron ist der ehemalige Konzernchef in den Zeugenstand getreten. Jeffrey Skilling wird Verschwörung, Betrug und Insiderhandel in 28 Anklagepunkten vorgeworfen. Er ist zusammen mit dem früheren Spitzenmanager Kenneth Lay angeklagt, dem Verschwörung in sechs Punkten vorgeworfen wird.

Skilling betonte vor einem Gericht im texanischen Houston, die Vorwürfe gegen ihn seien falsch, er sei völlig unschuldig. Konkret geht es um den Zusammenbruch des einst siebtgrößten amerikanischen Unternehmens: Skilling und Lay werden beschuldigt, die desaströse Lage Enrons verschleiert zu haben, um sich persönlich zu bereichern. Als es 2001 zur milliardenschweren Pleite des Unternehmens kam, verloren Tausende Beschäftigte ihren Arbeitsplatz und große Teile ihrer Pensionsansprüche. Bei Schuldsprüchen drohen den Angeklagten jahrzehntelange Haftstrafen.