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General Motors in Geldnot - verkauft Beteiligung an japanischem Autobauer Isuzu

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General Motors in Geldnot - verkauft Beteiligung an japanischem Autobauer Isuzu

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Der angeschlagene US-Autoriese General Motors hat eine weitere Partnerschaft in Japan beendet. Der 7,9-Prozent-Anteil am Autobauer Isuzu wird für rund 240 Millionen Euro an drei japanische Gesellschaften verkauft. Damit endet eine 35jährige Partnerschaft zwischen beiden Unternehmen. Seit 1971 hatten GM und Isuzu in der Entwicklung und dem Bau von Lastwagen und Motoren zusammengearbeitet.

General Motors ist dringend auf weitere Barmittel angewiesen. Erst kürzlich hatte GM 17 seiner 20 Prozent an Suzuki Motor verkauft. Im vergangenen Jahr hatten sich die Amerikaner vollständig von ihrem Anteil an Fuji Heavy Industries getrennt, dem Mutterhaus der Automarke Subaru. Der weitgehende Ausstieg aus den japanischen Allianzen zeigt nach Ansicht von Analysten, wie dringend die Finanzprobleme bei General Motors in Wirklichkeit sind.

Der Konzern stehe unter einem enormen Zeitdruck, sein defizitäres Autogeschäft auf dem Heimatmarkt zu sanieren. Deswegen, so heißt es, werde nun Ballast abgeworfen. Auch dann, wenn GM für Isuzu eigentlich einen höheren Preis hätte erzielen können.