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Venus-Sonde auf Umlaufbahn eingeschwenkt

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Venus-Sonde auf Umlaufbahn eingeschwenkt

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Als erste europäische Raumsonde ist der “Venus Express” in die Umlaufbahn des Nachbarplaneten eingeschwenkt. Dafür mussten die Ingenieure im Europäischen Raumflugkontrollzentrum (ESOC) in Darmstadt die 29.000 Stundenkilometer schnelle Sonde abbremsen, damit sie vom Schwerefeld der Venus erfasst werden konnte. “Auf dem Planeten gab es wahrscheinlich früher einmal Wasser, aber das ist längst vollständig verdampft,” sagt Hakan Svedhem, einer der am Projekt beteiligten Wissenschaftler. Der Planet sei von einer Wolkenhülle bedeckt und biete die Möglichkeit, den Treibhauseffekt zu erforschen. In den kommenden Tagen soll der Satellit auf seine Einsatz-Flugbahn gebracht werden. Die Expedition soll knapp 500 Tage dauern. Eine Landung auf dem rund 470 Grad Celsius heißen Planeten ist nicht geplant.