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Leck in japanischer Atomlanlage - Keine Verletzten

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Leck in japanischer Atomlanlage - Keine Verletzten

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In der japanischen Atom-Wiederaufbereitungsanlage Rokkasho ist ein Leck aufgetreten. Japanische Medien berichteten, dass es keine Verletzten gebe und dass außerhalb der Anlage keine Auswirkungen zu bemerken seien. Offenbar traten rund 40 Liter plutoniumhaltiges Wasser und andere radioaktive Materialien aus. Das Wasser kam aber nicht mit der Außenluft in Kontakt, somit sei auch keine radioaktive Strahlung in die Atmosphäre gelangt, hieß es.

Die Anlage Rokkasho befindet sich in der japanischen Nordprovinz Aomori. Zu dem Unfall war es gekommen, weil ein Roboterarm irrtümlich den Verschluss eines Containers geöffnet hatte. Erst Ende März war in Rokkasho versuchsweise mit der Aussonderung von Plutonium und Uran aus Brennstäben begonnen worden.