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Im Tschad rücken die Rebellen weiter vor. Der zentralafrikanische Staat steht

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Im Tschad rücken die Rebellen weiter vor. Der zentralafrikanische Staat steht

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vor einem gewaltsamen Regierungswechsel. Seit Tagen rückt die “Einheitsfront für den demokratischen Wandel” unaufhaltsam voran. Heftige Gefechte werden aus der Hauptstadt Djamena gemeldet, schweres Artellerie- und Maschienengewehrfeuer ist zu hören. Inzwischen sind die öffentlichen Gebäude geräumt und die Bevölkerung in Sicherheit gebracht worden.

Die Einheitsfront hatte sich im Grenzgebiet zur sudanesischen Krisenregion Darfur gebildet. Ihr Ziel ist es, den noch amtierenden Präsidenten Idriss Deby zu stürzen. Er hält sich seit 16 Jahren an der Macht.Frankreich unterstützt die offizielle Regierung des Tschad. Präsident Idriss Deby hatte um Hilfe gebeten und Frankreich hat Truppen geschickt. Inzwischen hat Frankreich das Truppenkontingent sogar erhöht.Die Rebellen wollen verhindern, daß die amtierende Regierung an der Macht bleibt.Unter der Führung von Ali Kedealaye soll das gelingen. Der Rebellenchef will, so sagt er,” daß die Unordnung ein Ende hat und die Bevölkerung ein stabiles Regime bekommt.“Beobachter und Diplomaten gehen davon aus, daß die Stadt bald in die Hände der Rebellen fällt. Präsídent Deby erklärte, er habe die Situation im Griff.